Störfälle – Meldungen 2019

Die Meldungen und Störfälle 2018 befinden sich im PDF Format unterhalb.

Pfusch im AKW #Cattenom !!

Montagefehler an einem Ventil des Notstromversorgungskreises der Dampferzeuger zu spät erkannt

Veröffentlicht am 05/04/2019

Am 2. April 2019 sei während der Durchführung von Betriebstests ein Montagefehler an einem Ventil des Notversorgungskreises der Dampferzeuger festgestellt. Diese Betriebstests werden aufgrund der Wiederanlaufvorgänge für Produktionseinheit 4 ausgeführt.
Die Fehlfunktion sei auf einen Montagefehler eines Luftzufuhrschlauchs des Ventils zurückzuführen.
Dieses Ereignis habe nach Angaben der Betreiber keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen; Notfalls wäre die Notstromversorgung der Dampferzeuger nach dem Prinzip der Redundanz * sichergestellt worden.
Wegen der verspäteten Feststellung der Fehlfuktion meldete die Cattenom Anlage am 5. April 2019 bei der Atomaufsichtsbehörde (ASN) ein bedeutendes Ereignis der Stufe 1 auf der INES-Skala.

* Atomstromkreise sind redundant (bestehen aus zwei getrennte Kanäle). Wenn eine Schaltung nicht verfügbar ist, bietet eine andere ähnliche Funktionen.

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Schon wieder Feuerwehreinsatz; diesmal in Produktionseinheit 1

Veröffentlicht am 02/04/2019

Am Dienstag, den 2. April 2019 habe das Anlagenpersonal um 7:50 Uhr nach einer „Wärmeabgabe“ in einem Raum in der Produktionseinheit Nr. 1 im nuklearen Bereich der Anlage eingegriffen.
Die Feuerwehr sei gerufen worden; nach Untersuchungen habe man festgestellt, dass ein erhitzter Motor eines Ventilators die Ursache gewesen sei. Die Feuerwehr habe keinen Brand festgestellt und verließ das Gelände.
Laut Angaben der Betreiber habe dies keinen Einfluss auf den Betrieb der Anlagen.
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Erneuter externer Feuerwehreinsatz Produktionseinheit 4

Am Samstag, den 30. März 2019 habe um 20 Uhr, das Anlagenteam im nicht nuklearen Bereich vor der Inbetriebnahme der Produktionseinheit 4 einen „heißen Geruchs“ festgestellt.

Die externe Feuerwehr sei gerufen worden und stellten fest, dass der „heiße Geruch“ nach der Inbetriebnahme einer im Maschinenraum befindlichen Schaltung entstanden sei. Die Feuerwehr stellte keinen Brand fest. Lauf Angaben der EDF Betreiber gab es keine Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage, die Umwelt und die Sicherheit des Personals.

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Externer Feuerwehreinsatz in der Produktionseinheit 4

Veröffentlicht am 30/03/2019
Am Samstag, dem 30. März 2019 griff gegen 5:20 Uhr morgens das Anlagenteam der Cattenom Anlagen ein, als ein Schaltkreis in einem Raum in Betrieb genommen wurde. Dabei hätte sich Rauch durch Verpackungsrückstände ausgelöst, dies in einem Raum im nicht nukleraren Bereich. Aufgrund den Betriebsvorschriften sei die Feuerwehr in die Anlagen gekommen. Nach Angaben der EDF Betreiber habe keine Gefahr für Mitarbeiter und Anrainer bestanden.

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Wocheninfo vom 23 – 29 März 2019

Veröffentlicht am 29/03/2019

Produktion
Die Produktionseinheit 4 ist seit dem 19. Januar 2019 für Wartungsarbeiten und Erneuerung der Brennelementen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 betreiben und versorgen das nationale Stromnetz.

Bedeutendes Ereignis
Am Dienstag, dem 26. März 2019, erklärte die Cattenom Anlage gegenüber der Atomaufsichtsbehörde ein bedeutendes Strahlenschutzereignis der Stufe 0 auf der INES-Skala. Diese Meldung erfolgte aufgrund der Feststellung einer Übereinstimmungsabweichung einer Kontrollzonenmarkierung der Produktionseinheit 3. (wieder radioaktive Messwerte überschritten) Dies habe keine Auswirkungen auf die beteiligten Mitarbeiter gehabt.

Sicherheit des Personals
Am Dienstag, dem 26. März 2019, forderte das Kraftwerk Cattenom eine externe Hilfe auf, um einen Mitarbeiter zu betreuen, der an Interkostalschmerzen litt, während er eine Reinigung in einer Garderobe durchführte. Die Person wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Aktualität
Wie jedes Jahr beteiligte sich das Kraftwerk Cattenom an der „Nuclear Challenge“: Eine Veranstaltung für alle Akteure der Branche, um die neuesten Innovationen von Mitarbeitern zu belohnen, die die Leistung unserer Atomanlagen in Frankreich und den Vereinigten Staaten verbessern. im Ausland. An diesem Donnerstag, dem 28. März 2019, gingen 30 Mitarbeiter nach Paris, um stolz die Farben des Kernkraftwerks Cattenom darzustellen. Bei dieser Gelegenheit, Daniel, Ingenieur-Chemiker, gewann einen Innovationspreis mit einem Ultraschall-Reinigungsgerät: eine gute Praxis, die Kosten und vermeiden, dass die Produktion von Elektronikschrott reduzieren. Mit großem Stolz kehrten die Teams zur Website zurück!

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Wocheninfo vom 16 – 22 März 2019

Veröffentlicht am 22/03/2019

Produktion
Die Produktionseinheit 4 steht ist seit dem19. Januar 2019 wegen Wartungsarbeiten und dem Austausch von Brennelementen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 betreiben und versorgen das nationale Stromnetz.

Wichtige Ereignisse
Am 18. März 2019 habe die Catteno Anlage der Atomaufsichtsbehörde ein bedeutendes Umweltereignis gemeldet. Diese Meldung sei aufgrund, dass die Höchstkonzentration an suspendierten Feststoffen innerhalb von 24-Stunden überschritten wurden, die in der Kläranlage des Standortes gesammelt wurden. Am 19. März 2019 wurde der Atomaufsichtsbehörde von der Atomanlage Nogent ein bedeutendes Transportereignis der INES-Stufe 0 gemeldet. Diese Meldung sei erfolgt, da ein Behälter aus der Cattenom Anlage einen Mikroriss von 1 mm Breite und 15 mm Länge aufwies. Das Ereignis habe keine Auswirkungen auf die Umwelt gehabt, da die radiologischen Kontrollen der transportierten Geräte und Behälter keine Kontamination aufzeigte. Am 19. März 2019 erklärte die Cattenom Anlage der Atomaufsichtsbehörde ein bedeutendes Sicherheitsereignis der INES Stufe 0. Diese Meldung erfolgte wegen dem Einbau einer nichtkonformen Dichtung an einem Ventil eines Stromkreises, der an den Sicherheitseinspritzkreis der Produktionseinheit Nr. 4 angeschlossen ist und derzeit zur Wartung außer Betrieb ist.

Sicherheit des Personals
Am Montag, dem 18. März 2019 reif die Cattenom Anlage die externe Hilfe, um einen Mitarbeiter mit Unwohlsein zu unterstützen. Er wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Donnerstag, 21. März 2019, gegen 16 Uhr, griff das Team der Cattenom-Anlageein, als ein Angestellter leichten Rauch auf dem Dach des Maschinenraums (außerhalb des nuklearen Bereichs) der Produktionseinheit 2 entdeckte. In Übereinstimmung mit den internen Verfahren wurde die Feuerwehr gerufen. Nach Untersuchungen wurde festgestellt, dass e sich um entwichene Dämpfe aus einem Ölkreislauf aus einem Belüftungsrohr handelte. Wie immer, habe es keine Gefahr für die Anlagen gegeben.

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Externer Feuerwehreinsatz Produktionseinheit 2

Veröffentlicht am 21/03/2019

Donnerstag, am 21. März 2019 griffen Einsatzkräfte der #Cattenom Anlage wegen einer Meldung eines Angestellten um 16:00 ein, der eine „leichte“ Rauchbildung auf dem Dach des Maschinenhauses (außerhalb des nuklearen Bereichs) entdeckt hatte.

Laut Richtlinien sei die externe Feuerwehr gerufen worden und es sei in Zusammenarbeit mit den Anlagenmitarbeitern in einer Untersucung festgestellt worden, dass es sich dabei um Dampf aus einem Ölkreislauf gehandelt habe, der durch ein vorgesehenes Lüftungsrohr ausgetreten sei.

Da diese Dampfmenge größer als sonst gewesen sei, habe sich der Mitarbeiter dazu veranlasst gesehen, dies zu Melden. Dementsprechend habe die externe Feuerwehr die Anlage verlassen.

Laut Angaben der EDF Betreiber habe es keine Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage gegeben.

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Wocheninfo vom 9 – 15.03.2019 (3x Ines Stufe 0) Veröffentlicht am 15.03.2019

Produktion
Die Produktionseinheit 4 ist seit dem 19. Januar 2019 aufgrund Wartungsarbeite und Austausch von Brennelementen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 speisen das nationale Stromnetz.

Signifikative Ereignisse
Am Mittwoch, dem 13. März 2009 hat die Cattenom Anlage der franz. Atomaufsichtsbehörde (ASN) zweimalig Stufe 0 gemeldet. Die erste Meldung sei aufgrund der Nichtverfügbarkeit eines elektrischen Widerstands an der Produktionseinheit Nr. 2, dessen Dauer die Betriebsvorschriften überschritt. Eine zweite Meldung gab es aufgrund der Entdeckung von kontaminierten Geräten, die am Ausgang der Anlage durch Strahlenschutzkontrollvorrichtungen entdeckt wurden. Aufgrund dessen habe man weitere Kontroll- und Überwachungsgeräte für radioaktive Strahlung installiert.

Darüber hinaus hat EDF auf nationaler Ebene ein generisches Sicherheitsereignis (in mehreren AKWS) erklärt.
Am 14. Dezember 2018 wurde in der Cattenom Anlage ein Teil-Wartungsprogramm der Sprinkleranlage in den Räumlichkeiten im nuklearen Teil der Anlagen durchgeführt. Beim Test stellte sich eine schlechte Wasserzirkulation beim Öffnen des Isolationsventils heraus. Aufgrund einer Anfrage in anderen AKWs fand man heraus, dass es gleiche Probleme in den AKWs Penly und Golfech gab. Weitere Standorte werden getestet. Laut Angaben der Betreiber habe dieses Ereignis keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen. Der Brandschutz sei in den betroffenen Teilen gewährleistet. EDF meldete am 3. März 2019 der franz. Atomaufsichtbehörde (ASN) INES-Stufe 0.

Sicherheit des Personals

Am Donnerstag, dem 14. März 2019 rief die Cattenom-Anlage die externe Rettungseinheit, um einen Angestellten mit Rückenschmerzen zu übernehmen. Er wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

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Wocheninfo vom 02 – 08.03.2019

Veröffentlicht am 08/03/2019

Produktion
Am Dienstag, dem 5. März 2019 wurde um 0:09 Uhr die Produktionseinheit 2 wieder in Betrieb genmmen und war vom 28. Februar – 01. März 2019 wegen Wartungsarbeiten am Schutzschalter der 400-KV-Hochspannungsleitung abgeschaltet. Die Produktionseinheit 4 ist seit dem 19. Januar 2019 aufgrund Wartungsarbeite und Austausch von Brennelementen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 speisen das nationale Stromnetz.

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Wocheninfo vom 22.02 – 01.03.2019

Veröffentlicht am 01.03.2019

Produktion
Die Produktionseinheit 4 ist seit Samstag dem 19. Januar 2019 aufgrund dem Austausch von Brennelementen sowie für Wartungsarbeiten und umfangreiche Kontrollen abgeschaltet. . Die Produktionseinheiten 1 und 3 seien in Betrieb und würden das nationale Stromnetz speisen.
Von Donnerstag, 28. Februar auf Freitag, 1. März 2019 schaltete die Cattenom Anlage die Produktionseinheit Nr. 2 um 2:46 Uhr ab, um Wartungsarbeiten am Leistungsschalter der , 400KV Hochspannungsleitung auszuführen.

Sicherheit des Personals
Am Dienstag, dem 26. Februar habe die Cattenom Anlage zweimal den externen Rettunsgeinheit gerufen:
Nach 18.00 Uhr für einen Arbeiter, der einen Schock an der Hand erlitt sowie gegen 20 Uhr, für einen Mitarbeiter mit Schmerzen in der Brust
Beide Personen wurden in das Bel Air Krankenhaus nach Thionville gebracht, um weitere Untersuchungen durchzuführen.
Am Donnerstag, 28. Februar 2019 griff gegen 14:00 Uhr das Eingriffsteam ein, nachdem ein „heißer Geruch“ an einem Lastenaufzug im Firmenrestaurant entdeckt wurde. Der heiße Geruch sei von einem Elektromagneten an der Tür des Aufzugs entstanden. Die Stromversorgung wurde sofort abgeschaltet und entsprechend den Verfahren wurde die externe Feuerwehr gerufen, die nahc den üblichen Kontrollen feststellten, dass es kein Feuer gab. Dieses Ereignis habe laut EDF Betreiber keinen Einfluss auf die Sicherheit des Personals.

Bedeutendes Ereignis (INES 1)
Am Freitag, dem 22. Februar 2019 vollzog ein Arbeiter eines Partnerunternehmens in den nuklearen Teil der Anlagen der Produktionseinheit Nr. 3 einen Eingriff. Während der systematischen Kontrollen am Ausgang der Nuklearzone wurde festgestellt dass die Person am rechten Unterarm radioaktiv kontaminiert war. Der radioaktive Staub, sei sofort entfernt worden. Siehe Meldung vom 22.02.2019

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Produktionseinheit 2 abgeschaltet

Veröffentlicht am 01/03/2019

In der Nacht zum Donnerstag, 28. Februar auf Freitag, 1. März 2019 habe das Werksteam um 2:46 Uhr die Produktionseinheit 2 abgeschaltet, um eine Wartung des Leistungsschalters an der 400 KV-Hochspannungsleitung durchzuführen.
Die Produktionseinheiten 1 und 3 seien in Funktion und würden das nationale Stromnetz versorgen.
Die Produktionseinheit 4 ist seit dem 19. Januar 2019 aufgrund dem Austausch von Brennelementen und für Wartungsarbeiten abgeschaltet.

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Feuerwehreinsatz

Veröffentlicht am 28/02/2019

Donnerstag, am 28. Februar 2019 habe um 14:00 Uhr das Einsatzpersonal der Cattenom Anlagen eingegriffen, nachdem ein „heißer Geruch“ bei einem Aufzug des Restaurantbetriebs festgestellt wurde. Der „heiße Geruch“ kam von einem Elektromagneten an der Tür des Aufzugs. Die Stromversorgung sei sofort ausgeschaltet worden.

Aufgrund der Werksvorschriften sei die externe Feuerwehr gerufen worden, die aufgrund von Kontrollen keinen Brand feststellen konnten. Dieses Ereignis habe laut EDF Betreiber keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Mitarbeiter.

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Arbeiter verstrahlt

Veröffentlicht am 26/02/2019

Am Freitag, dem 22. Februar 2019 hat ein Arbeiter eines Fremdunternehmens* Arbeiten im Bereich des Reaktors ( Radioaktiver Bereich) der Produktionseinheit Nr. 3 ausgeführt. Der Arbeiter wurde laut Vorschriften beim Verlassen des radioaktiven Bereiches auf radioaktive Strahlung untersucht; dabei wurde festgestellt, dass der Arbeiter am rechten Unterarm mit radioaktiven Teilchen auf der Haut kontaminiert (radioaktiv verstrahlt) war.

Es sei nicht klar, wie lange sich die radioaktiven Staubteilchen auf der Haut des Mannes befanden, Die Cattenom Betreiber gehen davon aus, dass die Partikel seit Beginn des Arbeitseingriffs des Arbeiters auf seiner Haut gewesen seien.

Der radioaktive Staub sei sofort entfernt worden und der Arbeiter dekontaminiert worden und konnte daraufhn die Anlage verlassen.

Nach den durchgeführten Analysen hätten die Betreiber bekannt gegeben, dass der Arbeitnehmer niedriger als der jährliche Strahlengrenzwert ausgesetzt gewesen sei.

Der Vorfall sei am Dienstag, 26. Februar 2019 mit INES 1 an die franz. Atomaufsicht (ASN) gemeldet worden, da die Person mehr als ein Viertel der Dosis abbekommen habe, die gesetzlich als Grenzwert festgelegt ist.

Laut Betreiber habe diese Strahlenbelastung keinen Einfluss auf die Gesundheit und es sei keine medizinische Nachsorge notwendig.

Für die Arbeiter, die in der Kernzone tätig sind, betragen die jährlichen zulässigen Grenzwerte für zwölf aufeinanderfolgende Monate 20 Millisievert für den gesamten Körper und 500 Millisievert für eine Hautfläche von einem Quadratzentimeter.

*Die Fremdfirmen, die im AKW Cattenom agieren, beschäftigen Personal, dass für den hochsensiblen Bereich innerhalb der radioaktiven Zonen nicht ausgebildet ist. Die Fremdfirmen wechseln zudem stetig ihr Personal. Wird das Personal der Fremdfirmen überhaupt Sicherheitsüberprüft? Es könnte sich auch ein Terrorist unter dem Personal der Fremdfirmen befinden.

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Wocheninfo vom 15.02 – 22.02.2019

Veröffentlicht am 22/02/2019

Sicherheit des Personals

Dienstag, den 19. Februar rief die Cattenom Anlage die externe Erste Hilfe gegen 5:30 um einen Angestellten eines Dienstleistungsanbieters zu unterstützen, der sich im Maschinenraum der Produktionseinheit 4 das Knie verletzt hatte.
Ein weiteres mal musste die externe Hilfe gegen 1:30 eingreifen, um einen Mitarbeiter eines Dienstleistungsanbieters zu unterstützen, der an Unwohlsein in einem Verwaltungsraum litt. Die Personen wurden in das Krankenhaus für zusätzliche Untersuchungen gebracht.

Bedeutendes Ereignis
Die Cattenom Anlage hat am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, gegenüber der nuklearen Sicherheitsbehörde ein bedeutendes Strahlenschutzereignis der INES Stufe 0 gemeldet. Diese Meldung folgt aufgrund des Fehlens von regulatorischen Markierungen in einem Kontrollbereich der Produktionseinheit 4.
Dieses Ereignis hatte laut EDF Betreiber keine Belastung für das Personal. (Hier wird in der Formulierung „Belastung“, die radioaktive Belastung gemeint).

Kinderbelustigung im AKW Cattenom am 13 März. Kinder werden für die Nutzung von Atomkraftwerken sensibilisiert

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Scheinlösung um das AKW Cattenom weiter zu betreiben.

21.02.19 Die Evakuierungszone um das AKW Cattenom wurde auf 20km vergrößert und in 112 Gemeinden um das AKW Jodtabletten verteilt.
Damit geben die EDF Betreiber zu, dass jederzeit eine nukleare Katastrophe im AKW Cattenom zur bitteren Realität werden kann. Bisher haben die Betreiber immer wieder betont, wie Sicher das AKW sei. Den Menschen in den Gemeinden wird verschwiegen, dass die Jodtabletten zum rechtzeitigen Zeitpunkt eingenommen werden müssen um die Schilddrüse vor dem radioaktiven Jod zu schützen. Die Jodtabletten schützen jedoch nicht den Körper vor dem radioaktiven Jod und auch nicht vor anderen radioaktiven Stoffen. Auch Personen ab dem 45Lj. sollten gemäß den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission von einer Einnahme der Jodtabletten absehen, da mit steigendem Alter die Wahrscheinlichkeit stark abnimmt, dass diese Personen durch ionisierende Strahlung verursacht an Schilddrüsenkrebs erkranken.
Des Weiteren sollten Personen, die an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden oder litten oder bereits an der Schilddrüse operiert sind, respektive Schilddrüsenmedikamente einnehmen, die Jodtabletten erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen.

Wocheninfo vom 09.02 – 15.02.2019

INES – Stufe 1 zweimal am 08. Februar 2019 und einmal am 11 Februar 2019 gemeldet

Veröffentlicht am 15.02.2019

Produktion
Die Produktionseinheit 4 ist seit Samstag, 19. Januar 2019 wegen Austausch von Brennelemenen sowie Wartungsarbeiten und Tests abgeschaltet.
Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 sind in Betrieb und versorgen das nationale Stromnetz.

Sicherheit des Personals
Am Donnerstag, dem 14. Februar, forderte die Cattenom Anlage die externe Erste Hilfe für einen Mitarbeiter an, der an Rückenschmerzen litt. Die Person wurde zur weiteren Untersuchung in das Krankenhaus gebracht.

Wichtige Ereignisse
Die Cattenom Anlage hat der franz. Atomaufsichtsbehörde
zwei Sicherheitsereignisse gemeldet:
Einmal geht es um eine undichte Stelle im Boden des Reaktorgebäudes von Block 4. Am 8.2. wurde folgendes Vorkommnis auf INES -Stufe 1 gemeldet: Am Freitag, dem 8. Februar 2019 haben die Mitarbeiter der Cattenom Anlagen anlässlich einer periodischen Wartung eine ungenügende Schmierung einer Pumpe eines der beiden Notkühlsysteme* von Reaktorblock Nr. 4 festgestellt. Reaktorblock 4 ist wegen Wartungsarbeiten und Erneuerung eines Teiles der Brennstäbe abgeschaltet.
Es wurde Stufe 1 auf der INES-Skala gemeldet.
Am 8.2. wurde ein generisches Ereignis der Stufe 1 gemeldet; dieser jedoch nicht vom Cattenom Werk selbst, sondern vom Betreiber EDF. AKW Saint-Alban an den Verbindungen zwischen den Pumpen und den Leitungen des Zwischenkühlungskreislaufs zeigte sich, dass die Dichtungselemente im Fall eines Erdbebens undicht werden könnten. Diese Mängel betreffen die Verbindungsstücke zwischen Leitungen an allen Pumpen des Reaktors von Saint-Alban. Daraufhin wurden auch die Pumpen anderer Reaktoren, darunter Cattenom Einheit 4 untersucht. Die Reparatur der Dichtungselemente im AKW Cattenom sei geplant.
– Am 11.2. wurde ein weiteres generisches Ereignis mit INES – Stufe 1 gemeldet: Im AKW Chinon wurde ein Materialfehler festgestellt, welcher die unzureichende Erdbebensicherheit von Ventilen des Lüftungssystems der Reaktorhülle betrifft. Passstifte dieser Ventile waren nicht fest genug angezogen. Dieser Fehler wurde auch in Cattenom festgestellt. Die Stifte aus rostfreiem Stahl sollen jetzt durch Stifte aus schwarzem Stahl ersetzt werden.

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AKW CATTENOM: 2 x INES 1

Wieder einmal Schlampereien: Ungenügende Pumpenschmierung und ungenügend angezogene Ventile in der Produktionseinheit 4 (zudem erst vier Tage später veröffentlicht und gemeldet)

Veröffentlicht am 12.02.2019

Am Freitag, 8. Februar 2019 habe Personal der Cattenom-Anlage während einer regelmäßigen Wartung einen Fehler an der Schmiervorrichtung einer Pumpe festgestellt, die sich an einem der beiden Noteinspritzkreise* der Produktionseinheit 4 befindet, die derzeit aufgrund Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelementen abgeschaltet ist. Die Pumpen einer Notvorrichtung seien nicht genug geschmiert gewesen.

Beim zweiten Ereignis ginge es um ungenügend angezogene Passstifte von Ventilen. Davon seien außer zwei AKWs, alle AKW in Frankreich betroffen.

Das Ereignis habe laut Betreiber keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen: Die Produktionseinheit Nr. 4 ist abgeschaltet und durch eine zweite, redundante Pumpe sichergestellt. Da der Betrieb der Pumpe nicht langfristig gewährleistet werden könne, erklärten die Anlagenbetreiber der franz. Atomaufsichtsbehörde am Dienstag, den 12. Februar 2019 für beide Ereignisse Stufe 1 auf der INES-Skala.

Noteinspritzkreise: Dieser als Sicherheitseinspritzungskreis bezeichnete Kreislauf ermöglicht im Falle eines Unfalls die Einleitung von boriertem Wasser in den Primärkreislauf des Reaktors, um die Kühlung sicherzustellen. (Damit ist eindeutig, dass der Vorfall doch einen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen hatte)

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Wocheninfo vom 01.02 – 08.02.2019

Veröffentlicht am 08.02.2019

Produktion
Die Produktionseinheit 4 ist seit Samstag, 19. Januar 2019 wegen Austausch von Brennelementen sowie Wartungsarbeiten und Kontrollen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 sind in Betrieb und versorgen das nationale Stromnetz.

Wichtige Ereignisse
Am Mittwoch, 06. Februar habe die Cattenom Anlage der Atomaufsichtsbehörde (ASN) ein bedeutendes Sicherheitsereignis der Stufe 0 auf der INES-Skala gemeldet. Diese Meldung folgte aufgrund eines vorbeugenden Wartungseingriffes an einem Rohr eines Dampferzeugers in der Produktionseinheit 1. Der definitive Eingriff würde beim nächsten Wartungsstopp im Mai ausgeführt werden. Sicherheit des Personals
Dienstag, den 5. Januar rief die Cattenom Anlage den externen Rettungsdienst, um eine Person zu versorgen, die an Brustschmerzen. Die Person wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus überführt.

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Arbeiter am Unterarm verstrahlt

Veröffentlicht am 26/02/2019

Am Freitag, dem 22. Februar 2019 hat ein Arbeiter eines Fremdunternehmens* Arbeiten im Bereich des Reaktors ( Radioaktiver Bereich) der Produktionseinheit Nr. 3 ausgeführt. Der Arbeiter wurde laut Vorschriften beim Verlassen des radioaktiven Bereiches auf radioaktive Strahlung untersucht; dabei wurde festgestellt, dass der Arbeiter am rechten Unterarm mit radioaktiven Teilchen auf der Haut kontaminiert (radioaktiv verstrahlt) war.

Es sei nicht klar, wie lange sich die radioaktiven Staubteilchen auf der Haut des Mannes befunden haben. Die Cattenom Betreiber gehen davon aus, dass die Partikel seit Beginn des Arbeitseingriffs des Arbeiters auf seiner Haut gewesen seien.

Der radioaktive Staub sei sofort entfernt worden und der Arbeiter dekontaminiert worden und konnte daraufhn die Anlage verlassen.

Nach den durchgeführten Analysen hätten die Betreiber bekannt gegeben, dass der Arbeitnehmer niedriger als der jährliche Strahlengrenzwert ausgesetzt gewesen sei.

Der Vorfall sei am Dienstag, 26. Februar 2019 mit INES 1 an die franz. Atomaufsicht (ASN) gemeldet worden, da die Person mehr als ein Viertel der Dosis abbekommen habe, die gesetzlich als Grenzwert festgelegt ist.

Laut Betreiber habe diese Strahlenbelastung keinen Einfluss auf die Gesundheit und es sei keine medizinische Nachsorge notwendig.

Für die Arbeiter, die in der Kernzone tätig sind, betragen die jährlichen zulässigen Grenzwerte für zwölf aufeinanderfolgende Monate 20 Millisievert für den gesamten Körper und 500 Millisievert für eine Hautfläche von einem Quadratzentimeter.

*Die Fremdfirmen, die im AKW Cattenom agieren, beschäftigen Personal, dass für den hochsensiblen Bereich innerhalb der radioaktiven Zonen nicht ausgebildet ist. Die Fremdfirmen wechseln zudem stetig ihr Personal. Wird das Personal der Fremdfirmen überhaupt Sicherheitsüberprüft? Es könnte sich auch ein Terrorist unter dem Personal der Fremdfirmen befinden.

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Wocheninfo vom 26.01 – 01.02.2019

Veröffentlicht am 01.02.2019

Produktion

Die Produktionseinheit 4 wurde am Samstag, 19. Januar 2019 wegen Wartungsarbeiten, umfangreichen Tests und wegen Austauschs von Brennelementen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 seien in Betrieb.

Bedeutende Eregnisse
Die Cattenom Anlage habe der Atomaufsichtsbehörde (ASN) zwei bedeutende Sicherheitsereignisse der Stufe 0 auf der INES-Skala gemeldet.
– Die erste Meldung beziehe sich auf die Nichtverfügbarkeit des Natriummeßsystems bzgl. einer der 4 Dampferzeuger der Produktionseinheit 2. Nach dem Erkennen sei diese Diskrepanz behoben worden. Das Ereignis sei am Donnerstag, dem 31. Januar 2019 an die ASN gemeldet worden.
– Die zweite Meldung betreffe das Überschreiten der Reparaturzeit der Verbrennungsturbine, von einer der externen Notstromquellen. Die Verbrennungsturbine sei vom 23. bis 31. Januar 2019 aufgrund einer Störung eines elektrischen Verteilers nicht verfügbar gwesen udn nun wieder funktionsfähig. Die Meldung soll am Freitag, den 1. Februar 2019 an die ASN erfolgt sein.

Personelle Sicherheit
Das Werk in Cattenom hat in dieser Woche mehrmals die externe Hilfe für die Betreuung der Angestellten in Anspruch genommen:
– Montag, 28. Januar 2019 für einen Mitarbeiter, der unter Beschwerden litt;
– Donnerstag, 31. Januar 2019 für einen Arbeitnehmer, der an einer Wunde an der Hand litt und später am Abend für eine Person, die sich unwohl fühlte;
In Übereinstimmung mit den internen Verfahren seinen die Personen in das Krankenhaus gebracht worden, um weitere Untersuchungen durchzuführen.

Das Leben der Anlage
Die EDF Betreiber veröffentlichen einen „neuen Meilenstein“; die Dieselmotoren seien in jeder Cattenom-Einheit installiert worden: Die Motor-Dauertests von Produktionseinheit 2 werden gestartet. Diese Tests würden zu Lärmbelästigungen führen und wären seit einigen Tagen in den Anlagen zu hören.

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Wocheninfoblatt vom 19 – 25.01.2019

Veröffentlicht am 25/01/2019

Produktion
Die EDF Betreiber gehen nochmals auf die Abschaltung der Produktionseinheit 4 vom 18. auf 19. Januar 2019 aufgrund Wartungsarbeiten & Austausch von Brennelementen sowie auf die Durchführung zahlreicher Wartungs- und Kontrollaktivitäten ein.
Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 betreiben und versorgen das nationale Stromnetz.

Wichtige Ereignisse
Die Cattenom Anlage hat der franz. Atomaufsichtsbehörde (ASN) am Dienstag, den 22. Januar 2019, zwei wichtige Sicherheitsereignisse der Stufe 0 suf der INES-Skala) gemeldet.
1: Während des Stillstands der Produktionseinheit 4 habe es eine Überschreitung beim Einführen einer Gruppe von Steuerstäben* gegeben (Überschreitung der Betriebsvorschriften) (*die Steuerstäbe dienen zur Regulierung der Reaktorleistung)

2: es habe eine Abweichung des Druckanstieg im Primärkreis an der Produktionseinheit 4 während eines Eingriffs gegeben. Es soll eine Lücke gegeben haben, die als „Ausserhalb des Betriebsbereichs“ bezeichnet werden würde.

In beiden Fällen sei die Korrektur innerhalb weniger Minuten nach der Erkennung vorgenommen worden.

Darüber hinaus habe man am Donnerstag, 24. Januar 2019, ein bedeutendes Umweltereignis gemeldet. Es handele sich um die Entsorgung von Abwässern aufgrund einer Fehlfunktion eines Entölers (Ölabscheiders). Nach Angaben der EDF Betreiber habe dies keine Auswirkungen auf die Umwelt gehabt.

Personelle Sicherheit
Mittwoch, 23. Januar 2019 griff das Anlagenteam ein, nachdem in einer Schalttafel eines Industriegebäudes außerhalb des nuklearen Bereichs ein heißer Geruch festgestellt worden war. Die Schalttafel (mit elektrischen Komponenten) sei sofort ausgeschaltet worden.
Die externe Feuerwehr sei vor Ort gewesen und hätten kein Feuer feststellen können.
Dieses Ereignis habe laut EDF Betreiber keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen, die Umwelt und die Sicherheit des Personals.
Darüber hinaus habe die Cattenom-Anlage die externe Hilfe in Anspruch genommen, um einen leicht verletzten Mitarbeiter Hilfe zu leisten; sowie am;
Montag, den 21. Januar 2019 für eine Person, die an Knöchelschmerzen litt, nachdem sie auf einer Eisplatte ausgerutscht sei;
– sowie am Mittwoch, den 23. Januar 2019 für einen Angestellten, der an einer Knieblockade gelitten habe.
In beiden Fällen seien die Personen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden.

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Feuerwehreinsatz

Veröffentlicht am 23/01/2019

Mittwoch, den 23 Jan 19 hat das Anlagenpersonal einen heißen Geruch in einer Schalttafel (elektrisch) eines Industriegebäudes außerhalb des nuklearen Bereiches festgestellt. Die Telefonzentrale wurde sofort ausgeschaltet. Die externe Feuerwehr wurde gerufen und stellten nach Übrprüfungen keinen Brand fest

Dieses Ereignis hatte nach Angaben der EDF Betreiber keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen, die Umwelt und die Sicherheit des Personals.

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Produktionseinheit 4 aufgrund Wartungsarbeiten & Austausch von Brennelementen abgeschaltet

Veröffentlich am 19.01.2019

In der Nacht vom 18. auf 19. Januar 2019 wurde Produktionseinheit 4 aufgrund Wartungsarbeiten & Austausch von Brennelementen* abgeschaltet, um ein Drittel der im Reaktor enthaltenen Brennelemente auszutauschen ersetzt; zudem sollen etliche Wartungsarbeiten und Kontrollmaßnahmen ausgeführt werden.
* Der Reaktor enthält 193 Brennelemente, die alle 18 Monate durch ein Drittel ausgetauscht werden.

Das Werksteam und Partnerfirmen sollen einen Teil des Kondensators im Maschinenraum ersetzen, zwei Niederdruckturbinengehäuse Warten, die thermischen Manschetten der Reaktorbehälterdeckel kontrollieren und mehrere hydraulische Tests von Hilfssystemen des Primärkreislaufs realisieren. Nach Angaben der Betreiber sollen somit die Sicherheit der Anlagen erhöht werden; u.a. soll das Brandmeldesystem für das Reaktorgebäude renoviert werden.

Die Produktionseinheiten 1, 2 und 3 würden das nationale Stromnetz versorgen.

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Wocheninfoblatt vom 12.01 – 18.01.2019

Veröffentlicht am 18.01.2019

Produktionseinheit_ Alle 4 Produktionseinheiten 1 speisen das nationale Stromnetz.

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Wocheninfoblatt vom 04 – 11.01.2019

Veröffentlicht am 11.01.2019

Produktion Alle vier Einheiten funktionieren und speisen das Stromnetz

Aussergewöhnliche Ereignisse
Die Cattenom-Anlage hat der franz. Atomausfsichtsbehörde (ASN) mejrere bedeutende Sicherheitsereignisse der Stufe 0 auf der INES-Skala gemeldet.
– Am Dienstag, den 8. Januar 2019 aufgrund der Nichtverfügbarkeit einer der Kanäle eines Kühlkreislaufs der Produktionseinheit 1. Diese Nichtverfügbarkeit wurde nach Angaben der EDF durch die Blockierung eines offenen Ventils verursacht, welches durch ein vorhandenes Gerüst verursacht wurde.

Am Freitag, den 11. Januar 2019 wurde die Nichtverfügbarkeit einer Pumpe gemeldet, die durch die Verschiebung einer Abdeckung eines elektrischen Teils eines Ventils der Produktionseinheit Nr. 2 verursacht wurde.

Am Mittwoch, dem 9. Januar 2019, wurde ein bedeutendes Umweltereignis gemeldet. Es geht um den Verlust von Kühlmitteln im Jahr 2018.

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Wocheninfoblatt vom 22.12.18 – 04.01.2019

Veröffentlicht am 04.01.2019

Produktion:Alle vier Einheiten funktionieren und speisen das Stromnetz

Signifikative Ereignisse

Die EDF Betreiber gehen nochmals auf den Ausfall des Diesel-Notstromaggregrats in Produktionseinheit 3 ein, mit der Meldung der INES Stufe 1 an die franz. Atomaufsichtsbehörde (ASN) Siehe Veröffentlichung vom 03/01/2019

Sicherheit des Personals
Am Donnerstag, den 3. Januar 2019 wurde die externe Hilfe bei der Übernahme eines Angestellten angefordert, der unter starken Kopfschmerzen litt. Die Person wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

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INES Stufe 1 – Diesel-Notstromaggregrat in Produktionseinheit 3 ausgefallen

Veröffentlicht am 03/01/2019

Freitag, dem 28. Dezember 2018 blieb aufgrund eines regelmäßigen Tests an den Diesel – Notstromaggregaten*, (im nicht nuklearen Teil der Produktionseinheit 3), eines der Luftventile, die den Motorstart ermöglichen, offen und hat dadurch eine Überdrehung des Motors und dessen automatische Abschaltung verursacht.
Ursprung dieses Vorgangs ist nach Angaben der Betreiber erhärtetes Schmierfett, der dieses geöffnete Ventil blockiert hat. Nach dem Reinigungs- und Schmiervorgang konnte der Dieselmotor wieder in den normalen Zustand versetzt werden.

Während dieses gesamten Vorgangs blieb die Hauptstromzufuhr ständig funktionsfähig. Das zweite Diesel-Notstromaggregrat der Produktionseinheit 3, der die Backup-Funktion gewährleistet, blieb nach Angaben der Betreiber die ganze Zeit verfügbar. Jede Produktionseinheit verfügt über zwei Diesel-Notstromaggregrat, die die Sicherheitshilfssysteme im Falle eines Ausfalls der Hauptstromversorgung bedienen.

Dieses Ereignis hätte keine Auswirkung auf die Sicherheit der Anlage und auch nicht auf die Umwelt.

Die Betreiber gehen davon aus, dass dieser Dieselmotor möglicherweise seit dem letzten Test (am 2. November 2018) nicht mehr verfügbar war. Die Dauer für die Erkennung des Ereignisses wird nachträglich eingestuft, als es die Betriebsvorschriften vorsehen. Deshalb hat der Cattenom-Anlagenleiter am 2. Januar 2019 der ASN (französische Atomsicherheitsbehörde) ein bedeutendes Ereignis der Stufe 1 auf der 7-stufigen INES-SKALA gemeldet.

* Die Diesel-Notstromaggregate sollen die Stromversorgung der Sicherheitssysteme bei einem Ausfall der Hauptstromversorgung gewährleisten. In einem AKW sind die Kreisläufe, die die Sicherheit der Anlage gewährleisten, redundant und werden regelmäßig bezüglich ihrer Funktionstüchtigkeit getestet. Jede Produktionseinheit verfügt somit über 4 Notstromversorgungssysteme, um den Erhalt der Sicherheitsfunktion des Reaktors zu gewährleisten: 1 externe Stromzufuhr über eine getrennte Hochspannungsleitung parallel zur normalen Stromversorgung, 2 interne Stromquellen pro Produktionseinheit (Notstromdiesel) sowie eine gemeinsame Verbrennungsturbine für sämtliche Reaktoren.


Alle hier angeführten Meldungen sind auf der Internetseite der EDF Betreiber nachlesbar:  https://www.edf.fr/groupe-edf/producteur-industriel/carte-des-implantations/centrale-nucleaire-de-cattenom/actualites

Störungen, meldepflichtige Ereignisse ab 2012 im Detail:

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

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