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MACH DICH ATOMSTROMFREI !!!
WECHSEL VON DEINEM ATOM & – KOHLESTROMANBIETER ZU EINEM 100% ÖKOSTROMANBIETER

Die RWE Konzerntochter Innogy startete 2015 für RWE in die „Zukunft“ und war von der damaligen Atommüll-Last RWEs befreit – das zog Anleger/innen an und Innogy machte auf Erneuerbare Energien – das zog auch Verbraucher/innen, die sich von dem Ökostrom-Nebel des Engergie-Lieferanten täuschen ließen. Der vermeintlich nachhaltige Strom von Innogy besteht nur zu 3% aus eigenen Solar- und Windkraftanlagen;  der Hauptanteil im Energiemix des grün eingefärbten Atom- und Kohlestrom produziert RWE.

RWE trennt sich jetzt von Innogy und vereint sich gleichzeitig mit Eon.

Als es 2016 um die Höhe der Ablösesumme ging, den die Atomkonzerne in den Atommüllfonds zahlen sollten, drohte RWE mit Insolvenz. Auf diese Weise sorgte der Konzern dafür, dass der Staat die Atomindustrie viel zu billig – zumal endgültig – aus der Verantwortung für die strahlenden Abfälle entließ. Und siehe da: Bereits ein Jahr später steht RWE plötzlich wieder gut im Saft. Der Konzern braucht nun auch Innogy nicht mehr als Hintertür aus der Atommüll-Kostenfalle – das finanzielle Risiko trägt jetzt die Bevölkerung.

Gemeinsam mit Eon will RWE Innogy auflösen – die Konzerne teilen das Geschäft unter sich auf. RWE übernimmt die Stromproduktion beider Unternehmen und Eon erhält den Bereich Netze und Endkunden. Die Energieriesen beenden ihre Rivalität, um so ihre Machtposition zu sichern. Sie wollen verhindern, dass sich auf dem Strommarkt dezentrale Strukturen durchsetzen. Denn diese würden kleinere, echte Ökostrom-Produzenten begünstigen und somit die Energiewende vorantreiben. Doch ein schnelles Ende des Atom- und Kohle-Zeitalters liegt nicht im Interesse der Großkonzerne.

Jetzt ist es an Dir – Mach dich Atomstrom – und Kohlefrei und mache RWE und Eon einen Strich durch die Rechnung, indem Du auf echten Ökostrom setzt! Hier kannst Du Dich über Ökostrom-Anbieter und über einen schnellen Wechsel informieren. Wir empfehlen folgende 100% Ökostromabieter.

  • EWS Schönau: Nach der Tschernobyl-Katastrophe wollten Schönauer Bürger eine atomfreie, nachhaltige Energieversorgung.  Es dauerte ganze neun Jahre und benötigte zwei Bürgerentscheide bis das örtliche Stromnetz von einem AKW-Betreiber freigekauft werden konnte. Seither sind die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) in Bürgerhand. Das Netz wird ökologisch vorbildlich und wirtschaftlich erfolgreich betrieben.
  • Greenpeace Energy: Wurde 1999 vom Greenpeace e.V. gegründet und ist genossenschaftlich organisiert. Eine nachhaltige Energieversorgung wird u.a. mit dem Bau sauberer Kraftwerke gefördert.
  • Naturstrom: Wurde 1998 von Mitgliedern aus Umwelt- und erneuerbare-Energien-Verbänden gegründet, u.a. BUND, NABU, BWE, EUROSOLAR und betreibt ebenfalls eine klima- und umweltfreundliche Energieversorgung.
  • Bürgerwerke: Die Bürgerwerke sind eine Dachgenossenschaft für derzeit 60 Energiegenossenschaften aus ganz Deutschland. Damit befinden sich die Bürgerwerke im Besitz der über 10.000 Bürger*innen, die an den Energiegesellschaften beteiligt sind.
  • LichtBlick: Wurde 1998 gegründet und ist Deutschlands größter unabhängiger Anbieter von Ökostrom und Ökogas.
  • Polarstern: Wurde 2011 in Reaktion auf die Atomkatastrophe von Fukushima von drei Privatpersonen aus München gegründet.
  • Ökostrom+ und Solidarstrom: Die Tarife beinhalten den Strom von EWS und sind Kooperationsprojekte der Partner Klimaschutz+Stiftung und Klimaschutz+Energiegenossenschaft, lokalen Bürgerinitiativen und den EWS.
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