AKW Cattenom: Meldungen/Störfälle 13.06.-23.08.2019


Wocheninfo vom 17- 23 Aug.2019

Veröffentlicht am 23/08/2019

Produktion
Die Produktionseinheiten 1 (seit Samstag, 11. Mai 2019) und 3 (Samstag, 20. Juli 2019) sind derzeit für Wartungsarbeiten und Erneuerung der Brennelemente abgeschaltet. Die Produktionseinheit 4 wurde am Samstag, 17. August, wieder an das Stromnetz angeschlossen.Sie war um 2:00 Uhr morgens wegen eines Eingriffs in eine Übertragungsleitung für die Entfernung eines Vogelnestes abgeschaltet worden. Die Produktionseinheiten 2 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

Wichtige Ereignisse
Am 21. August 2019 wurde für die Produktionseinheit 3 an die Atomaufsichtsbehörde (ASN) INES Stufe 0 gemeldet; dies aufgrund eines Eingriff in einen Schaltschrank der zu einer Verringerung der Lüftung des nuklearen Nebengebäudes von 14 Minuten führte. Laut EDF hatte dies keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen oder auf die Umwelt. In Am 21. August 2019 wurde für Produktionseinheit 1 INES Stufe 0 an die Atomaufsichtsbehörde (ASN) gemeldet; dies aufgrund eines Testlaufs von einem Borzähler. Während des Tests hatte die Borkonzentration des Primärkreises die erforderlichen Werte überschritten. Die Borkonzentration sei sofort im Primärkreislauf gesenkt. Laut EDF habe dies keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen gehabt. Die Am 22. August 2019 wurde für Produktionseinheit 2 INES Stufe 0 an die ASN gemeldet; dies aufgrund der Fehlfunktion eines Ventils eines Bortank. Deswegen hat die Inbetriebnahme der Boreinspritzpumpe für 24 Sekunden verhindert. Laut EDF habe dies keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Einrichtungen.

Sicherheit des Personals
Am Montag, 19. August 2019 griff gegen 17.30 Uhr die Feuerwehr auf dem Gelände ein, nachdem während einem Eingriff auf einer Schalttafel im Kontrollbereich der Produktionseinheit 3 eine Rauchentwicklung festgestellt wurde. Die Feuerwehrleute stellte kein Feuer fest. Laut EDF habe dies keine Auswirkungen auf die Sicherheit von Personen oder die Sicherheit der Einrichtungen gehabt.

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Wocheninfo vom 10 – 16 Aug. 2019

Veröffentlicht am 16/08/2019

Produktion
Die Produktionseinheiten 1 (seit Samstag, 11. Mai 2019) und 3 (Samstag, 20. Juli 2019) sind derzeit für Wartungsarbeiten und Erneuerung der Brennelemente abgeschaltet.

Die Produktionseinheit 4 wurde Samstag, 10. Aug. wieder in Betrieb genommen. Sie wurde zuvor wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet Die Produktionseinheiten 2 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

Wichtige Ereignisse
Am 13. August 2019 wurde an die Atomaufsichtsbehörde (ASN) INES Stufe 0 gemeldet; dies aufgrund einer Radioaktivitätsmessung an einem Gerät. Laut EDF habe die tatsächlich ermittelte Messung keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeiter gehabt, die mit diesem Gerät in Kontakt kamen. Am 14. August 2019 wurde Stufe 0 an die Atomaufsichtsbehörde (ASN) gemeldet, dies aufgrund eines Defektes an einer Notbatterie der Produktionseinheit 1. Dies habe laut EDF keine Auswirkungen auf die Sicherheit, da der zweite Lüfter immer normal funktionierte. Derzeit laufen Untersuchungen, um die Geräte wieder in Übereinstimmung zu bringen.

Sicherheit des Personals
Am Donnerstag, 15. August 2019 griff gegen 20 Uhr die Feuerwehr auf dem Gelände ein, nachdem ein Mitarbeiter in der Nuklearzone der Produktionseinheit 3 einen heißen Geruch festgestellt hatte. Nach Untersuchungen bestätigte die Feuerwehr de Abwesenheit von Feuer.

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Wocheninfo vom 3 – 9 Aug. 2019

09/08/2019

Produktion
Die Produktionseinheiten 1 (seit Samstag, 11. Mai 2019) und 3 (Samstag, 20. Juli 2019) sind derzeit für Wartungsarbeiten und Erneuerung der Brennelemente abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 2 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

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Wocheninfo vom 27 Juli – 2 Aug. 2019

Veröffentlicht am 02/08/2019

Produktion

Produktionseinheiten 1 und 3 sind seit Samstag, dem 11. Mai 2019 bzw. Samstag, dem 20. Juli 2019 in aufgrund Wartungsarbeiten und dem Austausch von Brennelementen abgeschaltet. In der Nacht vom 26. auf den 27. Juli 2019 wurde die Produktionseinheit 4 wieder in Betrieb genommen die. Sie war am Vortag wegen eines Wartungseingriffs in der Stromversorgung eines Elektronikschranks abgeschaltet worden. Die Produktionseinheiten 2 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

Wichtige Ereignisse
Es gab 3 bedeutende Strahlenschutzereignisse der Stufe 0 auf der INES-Skala, die an die Atomaufsichtbehörde (ASN) gemledet wurden. Die erste Meldung folgt auf das Überschreiten der Strahlung. Dieses Ereignis hatte keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeiter, da an dieser Stelle die Arbeit noch nicht aufgenommen war. Dieses Ereignis wurde am 30. Juli an die ASN gemeldet 2019. Am 01. Aug. wurde das unbefugte Entfernen eines Strahlungsmessgerätes gemeldet. Die dritte Meldung erfolgte am 02. Aug. weil während 2 Monaten die Radioaktivitätsmessungen an einem Platz der Produktionseinheit Nr. 3 ausfiel.

Sodann wurde INES-Stufe 0 gemeldet. -Die erste Meldung bezieht sich auf die Abschaltung der Produktionseinheit Nr. 4 in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli nach dem Ausfall der Stromversorgung eines elektronischen Schaltschranks außerhalb des nuklearen Bereiches. Dieses Ereignis wurde am 29. Juli 2019 an die ASN gemeldet und soll keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen geabt haben. Die zweite Meldung betraf die automatische Abschaltung einer Diesel-Elektrozelle der Produktionseinheit 3, die am 1. August 2019 an die ASN gemeldet wurde und laut EDF Angaben keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Einrichtungen hatte.

Sicherheit des Personals
Die Feuerwehr griff diese Woche zweimal ein; am 28. Juli für einen Angestellten, der sich an einem Gabelstapler am Knöchel verletzt hatte; am 29. Juli für einen Angestellten, der mit einem Wagen einen Knieverletzung erlitt

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Produktionseinheit 4 wieder in Betrieb

Veröffentlicht am 27/07/2019

In der Nacht vom 26 – 27 Juli 2019 wurde Einheit 4 wieder in Betrieb genommen.

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Wocheninfo vom 20 – 26 Juli 2019

Veröffentlicht am 26.07.2019

Produktion
In der Nacht vom Freitag, 19. auf Samstag, 20. Juli wurde Produktionseinheit 3 aufgrund von Wartungearbeiten und dem Austausch von Brennelementen abgeschaltet. in der Nacht von 25 bis 26. Juli 2019 wurde Produktionseinheit 4 im Zusammenhang mit dem Ausfall der Stromversorgung eines elektronischen Schaltschranks abgeschaltet.. Das Abschalten der Einheit habe keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen.

Bedeutendes Ereignis
Am Dienstag, 23. Juli 2019 wurde der Atomaufsichtsbehörde ein signifikantes Ereignis der Stufe 0 gemeldet. Am 21. Juli wurde der Ausfalll eines Messgerätes zweckdienlich der Radioaktivitätsmessung im Sekundärkreis der Produktionseinheit 3 festgestellt und wurde ausgetauscht.

Sicherheit
Die Feuerwehrleute haben Mittwoch, den 24. Juli zweimal eingegriffen – Einmal auf einen Kondensator in der Produktionseinheit 3 als bei Arbeiten einige Funken an einer Schnittstelle entstanden sind und auf Staub am Boden gefallen sind. Dadurch entstand Rauch der durch Feuerlöscher gelöscht wurde. Die Feuerwehr bestätigten bei ihrer Kontrole die Abwesenheit von Feuer. Bei einem zweiten Einsatz musste einem Mitarbeiter einer Partnerfirma aufgrund Schmerzen in der Brust geholfen werden und wurde zu weiteren Untersuchungen in das Bel Air-Krankenhaus in Thionville eingeliefert.

Informationen
Durch Dauertests der Dieselmotoren in der Produktionseinheit 2 können am Dienstag, 23. Juli bis zum Wochenend Geräusche entstehen, die zu hören sind.

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Produktionseinheit 4 abgeschaltet

Veröffentlicht am 26/07/2019

In der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2019 wurde Produktionseinheit 4 im Zusammenhang mit dem Stromausfall eines Schaltschranks für die Elektronik außerhalb des nuklearen Teils der Anlagen abgeschaltet. Das Abschalten habe laut EDF keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen.

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Hitzewelle: See Mirgenbach für die Öffentlichkeit geschlossen

Veröffentlicht am 25/07/2019
Der Stausee Mirgenbach in der Nähe des AKWs Cattenom (Mosel) ist für die Öffentlichkeit gesperrt. EDF, die die Anlage betreibt, erklärt dies anhand des heißen Wetters.

Der Mirgenbach ist am Donnerstag, den 25. Juli 2019, für die Öffentlichkeit gesperrt, während sich die Hitzewelle in der Region fortsetzt und am Nachmittag ein Höchstwert von über 40 ° C erwartet wird. EDF kündigte in einer Erklärung an, dass es seinen Zugang zur Öffentlichkeit „präventiv und vorübergehend einschränkt“.

Der künstliche See, der für den Betrieb des AKWs genutzt wird, ist normalerweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Schwimmen ist strengstens verboten, aber es ist möglich zu fischen oder zu segeln. Die Uferwanderungen sind ebenfalls möglich.

Dieser See dient als Wasserspeicher für industrielle Zwecke und ist zur Kühlung der Anlagen vorgesehen. Normalerweise erlaubt das Kraftwerk Cattenom an seinen Ufern einige Freizeitaktivitäten (Sportfischen und Segeln), die durch eine Konvention festgelegt sind.

Moselfluss zu gering
Das Unternehmen erklärt, dass der Fluss der Mosel weniger als 18,5 m³ / Sekunde beträgt, was das Unternehmen dazu zwingt, die Entnahmen aus der Mosel zu begrenzen, indem der Bedarf an Wasser aus dem künstlichen See erhöht wird. Es heißt dort:
Diese Betriebssituation kann dazu führen, dass sich die in unseren Kondensatoren verwendeten Behandlungsprodukte gemäß den Vorschriften zur Kontrolle des Vorhandenseins von Mikroorganismen (Legionellen und Amöben) konzentrieren.

„Keine gesundheitlichen Auswirkungen??
„Das Angeln und die nautischen Aktivitäten sind eingestellt, der Zugang für Wanderer ist um den Stausee durch angeordnete Ketten und Paneele eingeschränkt“, warnt EDF.

Diese Situation der geringen Strömung der Mosel „hat keine gesundheitlichen Auswirkungen in der Nähe des Stausees“ versichert der Betreiber.

„Die spezifische Überwachung von Fauna, Flora und Temperatur würde regelmäßig von einem unabhängigen Labor und vom BetreiberTeam durchgeführt“, so die Betriebsleitung. Diese Änderung der Strategie für den Betrieb der Anlage „hat keine Auswirkungen auf die Produktion“ im AKW Cattenom, gewährleistet EDF. Im Gegensatz zu anderen Nuklearanlagen in Frankreich, wie zum Beispiel das AKW Tarn-et-Garonne, dass am Dienstag schließen musste.

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Produktionseinheit Nr. 3 abgeschaltet

Veröffentlicht am 20/07/2019
Von Freitag, 19. auf Samstag, 20. Juli wurde Produktionseinheit Nr. 3 der Cattenom anlagen aufgrund von Wartungearbeiten und dem Austausch den Brennelementen abgeschaltet

Anlässlich dieser Abschaltung wird ein Drittel des im Reaktor enthaltenen Brennstoffs ersetzt * und Wartungs- und Kontrollarbeiten durchgeführt.

Produktionseinheit 1 ist seit dem 11. Mai 2019 für Wartungsarbeiten und wegen Austausch der Brennelemente abgeschaltet.
Nur die Produktionseinheiten 2 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

* Der Reaktorkern enthält 193 Brennelemente, die alle 18 Monate durch ein Drittel ersetzt werden.

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Wocheninfo vom 13 – 19 Juli 2019

Produktion
Die Produktionseinheit 1 ist seit Samstag, dem 11. Mai 2019 wegen Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelemeten abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 2, 3 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

Bedeutendes Ereignis
Am Freitag, den 12. Juli, wurde der Atomaufsichtsbehörde ein bedeutendes Ereignis der INES Stufe 0 gemeldet. Diese Meldung erfolgte aufgrund der Nichtverfügbarkeit des automatischen Schließens eines Wasserversorgungsventils eines Dampferzeugers in der Reservestromversorgung der Produktionseinheit 2. Dies wurde am 11. Juli bei einer periodischen Prüfung bemerkt und behoben. Dies habe laut Betreiber keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen

Sicherheit des Personals
Die Feuerwehr griff zweimal ein; Freitag, den 19. Juli, um einen Mitarbeiter mit Unwohlsein zur weiteren Untersuchung an das Bel Air-Krankenhaus in Thionville zu bringen. Am Mittwoch, den 17. Juli, aufgrund der Rauchfreisetzung in einer Produktionsanlage der Einheit 3 (im nuklearen Teil der Anlage) in einem elektrischen Verteilerkasten, für den Antrieb eines Lüfters. Der elektrische Verteilerkasten sei sofort abgeschaltet worden und es gabe keine weitere Rauchentwicklung. In Übereinstimmung mit den internen Verfahren sei die Feuerwehr gerufen worden und habe ukein Feuer feststellen können.

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Wocheninfo vom 06 Juli – 12 Juli 2019

Veröffentlicht am 12.07.19

Produktion
Produktionseinheit 1 ist seit 11. Mai 2019 wegen Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelementen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 2, 3 und 4 sspeisen das nationale Stromnetz.

Bedeutendes Ereignis
Am 9. Juli 2019 meldete die Cattenom Anlage bei der Atomaufsichtsbehörde (ASN) ein bedeutendes Umweltereignis. Diese Meldung erfolgte aufgrund des Kühlmittelsverlust an einer Klimaanlage der Produktionseinheit 3.

Sicherheit des Personals
Das Ablagenpersonal griff am 10. Juli ein, nachdem in einem Raum (im nuklearen Teil der Anlagen) auf der Höhe eines Schaltkastens Rauch freigesetzt wurde, der einen Ventilator der Produktionseinheit 1 versorgt. Der Schaltkasten wurde sofort ausgeschaltet, was den Rauch sofort stoppte. Gemäß unseren Verfahren wurde die externe Feuerwehr gerufen und die Abwesenheit von Feuer wurde bestätigt.

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Wocheninfo vom 29 Juni – 05 Juli 2019

Veröffentlicht am 05.07.19

Produktion
Produktionseinheit 1 ist seit 11. Mai 2019 wegen Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelementen abgeschaltet. Die Produktionseinheiten 2, 3 und 4 sspeisen das nationale Stromnetz.

Sicherheit des Personals
Die Cattenom Anlage rief am 2. Juli 2019 die Feuerwehr, nach einer Rauchfreisetzung auf einem Baumstumpf in der Nähe eines Gebäudes nahe dem Parkplatz des Atomkomplexes.

Aktuelles
Am 2. Juli hat man am Standort Cattenom anlässlich eines traditionellen Abends insgesamt 60 Kommunalvertreter des Territoriums empfangen, um über Neuigkeiten, über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Anlage, die nukleare Sicherheit und Energiefragen auszutauschen. Der Direktor Thierry Rosso, gab bekannt, dass in der Cattenom Anlage 4000 Arbeitsplätze abgesichert wären und 158 Millionen Euro Investitionen im Jahr 2018 getätigt worden seien.

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Wocheninfo vom 22 – 28 Juni 2019

Veröffentlicht am 28.06.19

Produktion

Produktionseinheit 1 ist seit Samstag, dem 11. Mai 2019 wegen Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelementen abgeschaltet.

Die Produktionseinheit Nr. 2 wurde diese Woche dreimal vom Netz getrennt *, um Kurzarbeiten durchzuführen. 1) Wartung der Turbine 2) In der Nacht vom 22. auf 23. Juni 2019 für 3 Stunden 3) am Abend vom 23. auf den 24. Juni für 40 Minuten 4) am Donnerstag, den 27. Juni, von 5 bis 18 Uhr 5) In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni um die unterbrochene Stromversorgung eines Schaltschranks wieder her zu stellen.

Die Produktionseinheit 4 wurde am 28. Juni gegen 22 Uhr für die Durchführung eines behördlichen Tests, genannt „Islanding“ * außer Betreib genommen. Siehe Veröffentlichung vom 28.06.19. Die Produktionseinheiten 2, 3 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

Bedeutendes Ereignis
Am Freitag, den 28. Juni meldete die Cattenom Anlage der Atomaufsichtsbehörde ein bedeutendes Sicherheitsereignis der Stufe 0 auf der INES-Skala. Die Meldung hängt mit der Unterbrechung der Stromversorgung eines elektronischen Schaltschranks sowie mit der damit verbundenen Abschaltung der Produktioneinheit 4 vom 26.06.2019 zusammen. Diese Meldung habe laut EDF Betreiber keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen.

Sicherheit des Personals
Die Cattenom Anlage hat in dieser Woche jeweils für 2 Mitarbeiter die Feuerwehr zur Unterstützung gerufen: – Am Dienstag, den 25. Juni als ein Mitarbeiter in seinem Büro ein leichtes Unwohlsein erlitt. Am Donnerstag, den 27. Juni als ein Mitarbeiter bei der Arbeit auf einer Baustelle im Maschinenraum der Produktionseinheit 3 eine Knieverletzung erlitt

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Wiederinbetreibnahme von Produktionseinheit 2 & Zulassungsprüfung Produktionseinheit 4

Veröffentlicht am 28.06.2019

Am 27. Juni 2019 gegen 20.30 Uhr wurde Produktionseinheit Nr. 2 wieder in Betrieb genommen. Die Anlage wurde am selben Tag um 5 Uhr morgens vom Netz getrennt, um die Turbine zu warten um dass sie ihre Produktion an die aktuellen Schwankungen des Stromverbrauchs im Netz anzupasst.

Am 28. Juni 2019 wurde gegen 22 Uhr wieder die Produktionseinheit 4 außer Betrieb genommen, um einen behördlichen Test namens „Inselbildung“ * durchzuführen.

Jener sichert laut EDF Betreiber das ordnungsgemäße Funktionieren der Anlage bei Ausfall externer Stromversorgungen (nationales Stromnetz).

Dieser behördliche Test zielt darauf ab:
· Sicherstellen, dass die Produktionseinheit im Falle einer Störung im nationalen Stromnetz elektrisch autonom sein kann. Die Anlage versorgt sich dann selbst mit Strom;
· Um zu gewährleisten, dass die Produktionseinheit durch ein spezielles externes Netzteil neu gestartetwerden kann.

Die Produktionseinheit 1 ist seit Samstag, dem 11. Mai 2019 aufgrund Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelementen abgeschaltet.

EDF erklärt: * Islanding besteht darin, die Produktionseinheit vom externen Stromnetz zu trennen und gleichzeitig die Reaktorleistung aufrechtzuerhalten. Es wird dann über seine Lichtmaschine nur die elektrische Energie erzeugt, die für den sicheren Betrieb erforderlich ist.

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Produktionseinheit 4 wieder in Betrieb – Wartungsarbeiten an Produktionseinheit 2

Veröffentlicht am 27.06.2019


In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2019 wurde Produktionseinheit 4 wieder in Betreib genommen Sie war am Vortag wegen eines Wartungseingriffs an der Stromversorgung eines Elektronikschranks abgeschaltet worden.

Am Donnerstag, den 27. Juni wurde gegen 5 Uhr morgens Produktionseinheit Nr. 2 außer Betrieb genommen, um einen Wartungsvorgang an der Turbine durchzuführen, um somit zu gewährleisten, dass sich die Turbine an die aktuellen Schwankungen des Stromverbrauchs im Netz anpasst.

Produktionseinheit 1 ist seit Samstag, dem 11. Mai 2019, für Wartungsarbeiten und wegen Austauschs von Brennelementen abgeschaltet.

Die Produktionseinheiten 3 und 4 speisen das nationale Netz.

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Produktionseinheit 4 abgeschaltet

Veröffentlicht am 26.06.2019

In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2019 wurde die Produktionseinheit 4 abgeschaltet. Nach Angaben der Betreiber hänge dies mit der Unterbrechung der Stromversorgung eines Elektronikschrankes zusammen. Aufgrund der Betriebsvorschriften wurde die betroffene Produktionseinheit abgeschaltet.
Diese Abschaltung habe laut Betreiber keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen. Das Team arbeite derzeit daran, den Ausfall der Stromversorgung zu beheben, um sodann die Produktionseinheit wieder in Betrieb zu nehmen

Die Produktionseinheit 1 befindet sich seit Samstag, dem 11. Mai 2019, im geplanten Stillstand für Wartung und Austausch von Brennelementen
Die Produktionseinheiten 2 und 3 sind in Betrieb und versorgen das nationale Stromnetz.

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Wartungsarbeiten an der Produktionseinheit Nr. 2

Veröffentlicht am 24.06.2019

In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2019 wurde während 3 Stunden und in der Nacht vom 23. Juni für 40 Minuten die Produktionseinheit 2 vom Stromnetz abgekoppelt, um laut Betreiber kurze Wartungsarbeiten in Bezug auf die Turbinensteuerung durchzuführen – auch um die Manövrierfähigkeit der Einheit und ihre Fähigkeit zu gewährleisten, die Leistung von 260 MW auf 1300 MW anzupassen, um mögliche Schwankungen des Stromverbrauchs im Netz auszugleichen
Die Produktionseinheit Nr. 1 befindet sich seit Samstag, dem 11. Mai 2019 für Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelementen abgeschaltet,
Die Einheiten Nr. 2, 3 und 4 speisen das nationale Stromnetz

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Wocheninfo vom 15. – 21 Juni 2019

Veröffentlicht am 21.06.19

Produktion
Produktionseinheit 1 ist seit Samstag, dem 11. Mai 2019 aufgrund Wartungsarbeiten und dem Austasch von Brennelementen abgeschaltet. Die Einheiten Nr. 2, 3 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

Bedeutendes Ereignis
Meldung eines signifikanten allgemeinen Sicherheitsereignisses der Stufe 0 im Rahmen der Ausarbeitung von Verhaltensregeln für Vorfälle. Im Falle eines Kühlungsverlustes des Deaktivierungspools des Kraftstoffgebäudes basiert eine der in der Sicherheitsdemonstration vorgesehenen Bestimmungen auf der manuellen Durchführung einer Wassernachfüllung. Diese Bestimmung gilt im Fall der Gefahr innerhalb 24h. Dies gilt für die Reaktoren Belleville, Cattenom, Golfech, Nogent-sur-Seine und Penly; wobei die Reaktoren Chooz, Civaux anscheinend nicht formell die Aufforderung zur Inbetriebnahme dieses Boosters im Falle eines vollständigen Stromausfalls erfüllen und zu einem Verlust der Kühlung des Deaktivierungspools führen. Die in einem solchen Fall vorgesehenen zusätzlichen Verfahren würde das Personal dazu veranlassen, die Inbetriebnahme eines Boosters zum Deaktivierungspool durchzuführen, bevor die Gefahr des Aufdeckens der Brennelemente erreicht ist. Dieses Ereignis würde laut EDF nicht die Sicherheit der Anlagen beeinträchtigen. Die eigentliche Anforderung, den manuellen Booster im Deaktivierungspool in Betrieb zu nehmen, wird in die Störfallverrohrung der betroffenen Reaktoren integriert. EDF meldete am 14/06/19 an die Atomaufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit ein bedeutendes Ereignis auf iNES Stufe 0 für die Reaktoren Belleville, Cattenom, Golfech, Nogent-sur -Seine und Penly sowie die Reaktoren von Chooz und Civaux.

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Wocheninfo vom 08. – 14 Juni 2019

Veröffentlicht am 14.06.19

Produktion
Produktionseinheit 4 wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni 2019 wieder in Betrieb genommen. Siehe Mitteilung vom 13/06/2019 .

Produktionseinheit 1 ist seit Samstag, 11. Mai 2019. aufgrund Wartungsarbeiten und Austausch von Brennelementen abgeschaltet. Blöcke 2, 3 und 4 speisen das nationale Stromnetz.

Bedeutendes Ereignis
Am 11. Juni 1919 meldete die Cattenom Anlage der Atomsicherheitsbehörde ein signifikantes Sicherheitsereignis der Stufe 0 auf der INES-Skala; aufgrund einer „Verschlechterung“ (damit ist eine marode oder Undichte Dichtung gemeint) einer Dichtung zwischen der Turbokraftstoffpumpe und dem Kondensator, der zur automatischen Abschaltung der Produktionseinheit 4 am 7. Juni 2019 führte. Dieses Ereignis hatte laut EDF keine Auswirkungen auf die Sicherheit von Personen oder die Umwelt.

Sicherheit
Mittwoch, den 12. Juni griffen externe Helfer auf einer Baustelle ein, um einen Mitarbeiter aufgrund Unwohlseins im Raum der Maschinen (außerhalb des Kontrollbereiches) der Einheit 1 zu betreuen. Die Person wurde für weitere Untersuchungen an das Bel Air-Krankenhaus in Thionville überwiesen.

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Die Produktionseinheit 4 erneut in Betrieb

Veröffentlicht am 13/06/2019
In der Nacht vom 12. auf den 13. Juni 2019 wurde die Produktionseinheit 4 wieder in Betrieb genommen – sie hatte sich am Freitag, dem 7. Juni automatisch abgeschaltet, nachdem die Hauptturbine im nichtnuklearen Teil der Anlage ausgefallen war. Es habe sich heraus gestellt, dass sich die Einheit automatisch abschaltete, weil Luft in den Kondensator eintrat, wodurch der Betrieb des Sekundärteils (nichtnuklearer Teil) der Anlage verhindert worden sei.



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Frau Merkel, wir fordern die Aufhebung des Euratom-Vertrages.

18.12.18 Pressemitteilung – Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

Offizieller Start der Petition zur Aufhebung des Euratom-Vertrags

[Br] Exit #EURATOM Vertrag

Mit dem EURATOM-Vertrag, der 1957 gegründet wurde, wurde die Europäische Atomgemeinschaft gegründet, um eine starke Atomindustrie in Europa zu entwickeln. Dieser Vertrag wird nun zunehmend angefochten, unter anderem auf Regierungsebenen in Österreich, in Deutschland und kürzlich in Luxemburg.

Nichtregierungsorganisationen aus verschiedenen Mitgliedstaaten, wie u.a. die Verbände CRIIRAD, Reaction en Chaine Humaine (RECH) aus Frankreich sowie Global 2000, der Verein Atomstopp – Atomkraftfrei leben! Linz, Österreich haben sich mit unserer Bi.Cattenom Non Merci zusammengeschlossen, um eine europäische Bewegung ins Leben zu rufen, die darauf abzielt, von ihren jeweiligen Regierungen die Aufhebung oder zumindest eine günstigere Version des Euratom Vertrags für die Bevölkerung zu erreichen.

Diese Debatte ist längst überfällig und umso wichtiger im Zusammenhang mit dem Austritt – dem sogenannten Brexit des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union – aber auch aus dem Euratom-Vertrag.

Aus diesem Grund haben wir, die Bi. Cattenom Non Merci offiziell eine Petition an Frau Bundeskanzlerin Merkel gestartet, in der wir Frau Merkel als Mitglied der EURATOM-Kommission dazu auffordern, dass sie positiv auf die Kommission einwirkt, um zur Aufhebung des EURATOM Vertrages herbei zu führen.

Bitte unterstützen Sie zahlreich unsere Petition auf Change.org., bitte teilen Sie unsere Petition nach den Ihnen gegebenen Möglichkeiten; entweder via Mail, in den sozialen Netzwerken – Informieren Sie Ihre Familien, Freunde*Innen, damit wir und unsere Kinder in einer Zukunft ohne die Gefahren der Atomenergie leben können. Vielen Dank: https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-exit-euratom-vertrag-br-exit

Hier der Link zur Petition der Verbände CRIIRAD & Reaction en Chaine Humaine (RECH) an den franz. Präsidenten: http://abrogationeuratom.wesign.it/fr

Offizieller Start der Petition zur Aufhebung des Euratom-Vertrags der Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

PRESSEMITTEILUNG 18. Dez. 2018 – Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

Offizieller Start der Petition zur Aufhebung des Euratom-Vertrags der Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

EXIT <> EURATOM VERTRAG <> (BR)EXIT

Frau Merkel, wir fordern die Aufhebung des Euratom-Vertrages. Mit dem EURATOM-Vertrag, der 1957 gegründet wurde, wurde die Europäische Atomgemeinschaft gegründet, um eine starke Atomindustrie in Europa zu entwickeln. Dieser Vertrag wird nun zunehmend angefochten, unter anderem auf Regierungsebene in Österreich, in Deutschland und kürzlich in Luxemburg.
Nichtregierungsorganisationen aus verschiedenen Mitgliedstaaten, wie z.B. die Verbände CRIIRAD und Reaction en Chaine Humaine (RECH) aus Frankreich sowie Wise Global 2000 und Freunde der Erde sowie der Verein Atomstopp – Atomkraftfrei leben! Linz, Östereich sowie wir, die Bi, Cattenom Non Merci haben sich zusammengeschlossen, um eine europäische Bewegung ins Leben zu rufen, die darauf abzielt, von ihren jeweiligen Regierungen die Aufhebung oder zumindest eine günstigere Version dieses Vertrags für die Bevölkerung zu erreichen.
Wir, die Bi Cattenom Non Merci starten heute am 18.12. 18 offiziell die Petition an Frau Bundeskanzlerin Merkel, in der wir Frau Merkel als Mitglied der EURATOM-Kommission dazu auffordern, dass sie positiv auf die Kommission einwirke, um zur Aufhebung des EURATOM Vertrages herbei zu führen.

Hier unser Petitionstext:. https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-exit-euratom-vertrag-br-exit?

Diese Debatte ist längst überfällig und umso wichtiger im Zusammenhang mit dem Austritt – dem sogenannten Brexit des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union – aber auch aus dem Euratom-Vertrag.

Bitte unterstützt zahlreich unsere Petition auf Change.org., bitte teilt unsere Petition via Mail,  in den sozialen Netzwerken – Informiert eure Familien, Freunde*Innen, setzt den Link zur Petition auf eure Internetseite, wenn ihr die Möglichkeit einer Internetseite habt, damit wir und unsere Kinder in einer Zukunft ohne die Gefahren der Atomenergie leben können. Vielen Dank.
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In Fankreich haben die Verbände CRIIRAD und Reaction en Chaine Humaine (RECH) zeitgleich mit der Mobilisierung der EURATOM Kampagne begonnen und am 13. Dezember 2018 eine Petition für die Aufhebung des Euratom-Vertrags am 13. Dezember 2018 an den franz. Präsidenten gestartet, zu der wir ebenso in Deutschland aufrufen, da unsere franz Freunde-Innen im Land der 58 Reaktoren unsere vollste Unterstützung benötigen. Vielen Dank für eure Unterstützung: http://abrogationeuratom.wesign.it/fr?

Deutsche Übersetzung der franz. Petition: Ute Schumpberger

Franz. Petition: Wir fordern die Aufhebung des Euratom-Vertrags
Ein außergewöhnliches politisches System beenden, das den Ausbau der erneuerbaren Energien behindert.

13. Dezember 2018

An den Präsidenten der Französischen Republik,
die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) wurde durch einen Vertrag 1957 gegründet und von den sechs Mitgliedsländern der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl ( EGKS) unterzeichnet. Die Aufgabe von Artikel 1 ist sehr klar: Förderung der Entwicklung der Nuklearindustrie in Europa.

Die EGKS wurde 2002 aufgelöst und in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen. Nach ihrer Gründung besteht der EURATOM-Vertrag jedoch weiterhin außerhalb der Europäischen Union. Die Aufrechterhaltung eines solchen Durchbruchs zugunsten der Kernenergie ist ebenso anachronistisch wie anormal.

Während EURATOM für die Entwicklung einer leistungsstarken Nuklearindustrie in Europa verantwortlich ist, werden durch diesen Vertrag die Schutzstandards gegen die Gefahren der Radioaktivität festgelegt. Der Interessenkonflikt geschieht zum Nachteil des Bevölkerungsschutzes.

EURATOM stellt auch ein großes Hindernis für die Entwicklung der erneuerbaren Energien dar: Durch die Inanspruchnahme erheblicher Finanzhilfen werden die notwendigen Investitionen für die Lösungen der Zukunft eingeschränkt, die die Bürger der Europäischen Union treffen und an die künftigen Generationen weiter gereicht wird.
Aus diesem Grund, bitten wir Sie, Herr Präsident, um ein Eingreifen als Mitglied der EURATOM-Kommission, damit dieses Gremium 2019 zusammen kommen kann, um sich auf die Beendigung des EURATOM Vertrages vorzubereiten.
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EN FRANCAIS: 

Le traité EURATOM, établi en 1957, a institué la Communauté Européenne de l’Energie Atomique chargée de développer des industries nucléaires puissantes en Europe.

Ce traité est aujourd’hui de plus en plus contesté y compris au niveau gouvernemental en Autriche, en Allemagne, et très récemment au Luxembourg.

Des ONG de différents états membre ont décidé de s’associer pour lancer un mouvement européen visant à obtenir de leurs gouvernements respectifs l’abrogation, ou a minima, une révision de ce traité défavorable aux populations.

Ce débat est d’autant plus d’actualité dans le contexte de la sortie du Royaume-Uni de l’Union Européenne – mais aussi du traité Euratom.

Les associations CRIIRAD et RECH portent cette mobilisation en France. Elles vous convient à une réunion d’information le jeudi 13 décembre 11h à la Mairie du 2ème arrondissement, de Paris.

Voir la Petition EURATOM …………….Mr le Président:  http://abrogationeuratom.wesign.it/fr

Petition: Gegen den Weiterbetrieb der Gefahrenmeiler #CatteNOm

 

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Nicht nur beim EU Stresstest erhielten die Anlagen #Cattenom die Note Mangelhaft, sondern auch in einem weiteren, vor Kurzem veröffentlichten sicherheitstechnischen Gutachten, dass erneut die Gefährlichkeit des AKW Cattenom enthüllt hat und mehrere mögliche schwerwiegende Risiken für Umwelt, Mensch und somit für die Bewohner*Innen der gesamten Saar-Lor-Lux-Region, aber auch der Hunsrück – und Eifelregion in erschreckender Deutlichkeit offen gelegt hat.

Laut dem sicherheitstechnischen Gutachtens entsprechen die Cattenom-Atom-Anlagen nicht den heutigen Sicherheitsstandards, können zudem nicht ausreichend nachgerüstet werden.

Ein Beispiel sind, dass bei Erdbeben notwendige spezielle Kühlsysteme und Feuerlöschsysteme nicht ausreichend geschützt, auch der Schutz gegen Auswirkungen von außen (u.a. Flugzeugabstürze, Angriffe) ungenügend ist.

Trotz der erschütternden Bewertung des sicherheitstechnischen Gutachtens will Frankreich die geplanten Laufzeiten der vier Cattenom Blöcke bis zum Jahr 2046 bzw. 2051 ausdehnen. Das hat auch zur Bedeutung, dass die Menschen in der Saar/Lor/Lux Großregion den Gau Risiken durch den Weiterbetrieb der Risikomeiler Cattenom noch weitere 33 Jahre massiv ausgesetzt werden.

Ungeachtet aller Kenntnisse haben die Landes-Regierungen des Saarlands sowie von Rheinland-Pfalz im April 2018 entschieden, NICHT gegen den Weiterbetrieb der Risikomeiler Cattenom zu klagen, weil der Nachweis der Gefährlichkeit „unverhältnismäßig hohe Kosten (zirka 80 Mill.Euro) verursachen würde, mehrere Jahre dauern und einen Erfolg der Klage nicht garantiert wäre“. Jedoch wären die Kosten, um juristisch gegen Cattenom vorzugehen, bei weitem nicht so hoch, wie dargestellt.

Zudem stehen die angeführten „unverhältnismäßig hohen Kosten“ einer Klage gegen den Weiterbetrieb der Cattenom-Anlagen im Widerspruch zum Weiterbetrieb der Cattenom-Anlagen, da durch den Weiterbetrieb mit massiven Auswirkungen auf Umwelt, Mensch und auf die Sicherheit der Menschen zu rechnen ist.

– Im Falle, dass das Horrorszenario eines GAUs im AKW Cattenom zur Realität wird, ist mit Millionen von betroffenen Bürger*Innen in den bereits angeführten Ländern zu rechnen, die zudem gesundheitliche Schäden und Folgeschäden, den Verlust von Heimat und Arbeitplätzen erleiden;

– zudem sind auch direkte Schäden an Infrastruktur und (landwirtschaftlichem) Bodenwert (Sachschäden) zu erwarten. Die Kosten aufgrund eines mangelnden grenzübergreifenden Katastrophenschutzes sind dabei nicht einmal berücksichtigt. Die finanziellen Schäden im Falle eines GAUs in den Cattenom Anlagen werden um einige Zehnerpotenzen höher-im mehrstelligen Milliardenbereich-angesiedelt sein; zudem wurden unzählige Kosten, die seit Jahren z.B. für die Messstationen sowie deren Auswertungen, für die Untersuchung & Auswertungen des Moselswasser, für die Lagerung der Jodtabletten, für die Katastrophenschutzübungen u.v.m. anfallen, bis heute nicht erfasst.

Wir, die Unterzeichner*Innen fordern Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes auf;

– Ihren selbstverständlichen Pflichten zum Schutz der Bevölkerung nachzukommen, sämtliche Rechte zur Umsetzung zu beanspruchen und umgehend alle notwendigen Schritte einzuleiten, um eine Klage gegen den Weiterbetrieb der Risikomeiler Cattenom (Lothringen) in die Wege zu leiten und durchzuführen; in diese Klage einzuschließen, dass die Macht des franz. Staatsrates nicht über eine gerichtliche Entscheidung hinaus gehen darf;
– in der Zwischenzeit schnellstmöglichst grenzübergreifende konkrete Verhandlungen mit Frankreich bzgl. der AKWs Cattenom und Fessenheim, mit Belgien bzgl. der AKWs Doel und Tihange, mit Tschechien bzgl.der AKWs Temelin sowie Dukovany aufzunehmen und voranzutreiben, um die sofortige Schließungen der angeführten AKWs zu erlangen;
– konkrete Verhandlungen zu führen und Konzepte zum Ausgleich der fehlenden Stromkapazitäten durch Erneuerbare Energien zwischen Deutschland und den hier angeführten Ländern auszuarbeiten. Falls notwendig muss den hier erwähnten Ländern technische Hilfen und finanzielle Anreize angeboten werden, um Erneuerbare Energien auszubauen, um somit zeitnah auf die Stromerzeugung durch Erneuerbare umsteigen zu können;
– ein sofortiges Ende der Belieferung mit Brenn-Elementen aus Lingen und angereichertem Uran aus Gronau durchzusetzen. Sowohl Tihange & Doel als auch Cattenom und Fessenheim werden mit Brennelementen aus Deutschland beliefert. Die Genehmigung dazu wurde Juli 2016 vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfS) erteilt. Dieses ist dem Bundesumweltministerium unterstellt. Während auf politischer Ebene die sofortige Abschaltung der hier angeführten AKWs eingefordert wird, erfolgt zugleich der Export der Brennelemente mit deutscher Regierungsgenehmigung. Der Brennelementexporte von Lingen nach Belgien sowie Frankreich kann sofort gestoppt werden;
– eine dringend notwendige Reform und Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten des 
EURATOM-Vertrages zu ergreifen sowie einzuleiten.

Mein Name ist Ute Schlumpberger, ich wohne nur 12km von den Gefahrenmeilern Cattenom (Lothringen, Saarland) entfernt. Als Gründerin, Vorsitzende & Sprecherin der Bürgerinitiative Cattenom Non Merci setze ich mich seit Jahren grenzüberschreitend dafür ein, dass das AKW Cattenom schnellstmöglich aus sicherheitsrelevanten Gründen unumkehrbar abgeschaltet wird.

Bitte unterstützen Sie die Petition auf Change.org., bitte teilen Sie diese Petition in den sozialen Netzwerken – Informieren Sie Ihre Familien, Freunde*Innen, damit unsere Rechte auf eine sinnvolle und möglicherweise hilfreiche Klage zur Schließung des AKWs Cattenoms realisiert und die eingeforderten Verhandlungen zu den angeführten AKWS politisch umgesetzt werden.

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