Botch in the nuclear plant #Cattenom !! Pfusch im AKW #Cattenom!!

Pfusch im AKW #Cattenom!!

Montagefehler an einem Ventil des Notstromversorgungskreises der Dampferzeuger zu spät erkannt

Veröffentlicht am 05/04/2019

Am 2. April 2019 sei während der Durchführung von Betriebstests ein Montagefehler an einem Ventil des Notversorgungskreises der Dampferzeuger festgestellt. Diese Betriebstests werden aufgrund der Wiederanlaufvorgänge für Produktionseinheit 4 ausgeführt.
Die Fehlfunktion sei auf einen Montagefehler eines Luftzufuhrschlauchs des Ventils zurückzuführen.
Dieses Ereignis habe nach Angaben der Betreiber keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen; Notfalls wäre die Notstromversorgung der Dampferzeuger nach dem Prinzip der Redundanz * sichergestellt worden.
Wegen der verspäteten Feststellung der Fehlfuktion meldete die Cattenom Anlage am 5. April 2019 bei der Atomaufsichtsbehörde (ASN) ein bedeutendes Ereignis der Stufe 1 auf der INES-Skala.

* Atomstromkreise sind redundant (bestehen aus zwei getrennte Kanäle). Wenn eine Schaltung nicht verfügbar ist, bietet eine andere ähnliche Funktionen.

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Frau Merkel, wir fordern die Aufhebung des Euratom-Vertrages.

18.12.18 Pressemitteilung – Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

Offizieller Start der Petition zur Aufhebung des Euratom-Vertrags

[Br] Exit #EURATOM Vertrag

Mit dem EURATOM-Vertrag, der 1957 gegründet wurde, wurde die Europäische Atomgemeinschaft gegründet, um eine starke Atomindustrie in Europa zu entwickeln. Dieser Vertrag wird nun zunehmend angefochten, unter anderem auf Regierungsebenen in Österreich, in Deutschland und kürzlich in Luxemburg.

Nichtregierungsorganisationen aus verschiedenen Mitgliedstaaten, wie u.a. die Verbände CRIIRAD, Reaction en Chaine Humaine (RECH) aus Frankreich sowie Global 2000, der Verein Atomstopp – Atomkraftfrei leben! Linz, Österreich haben sich mit unserer Bi.Cattenom Non Merci zusammengeschlossen, um eine europäische Bewegung ins Leben zu rufen, die darauf abzielt, von ihren jeweiligen Regierungen die Aufhebung oder zumindest eine günstigere Version des Euratom Vertrags für die Bevölkerung zu erreichen.

Diese Debatte ist längst überfällig und umso wichtiger im Zusammenhang mit dem Austritt – dem sogenannten Brexit des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union – aber auch aus dem Euratom-Vertrag.

Aus diesem Grund haben wir, die Bi. Cattenom Non Merci offiziell eine Petition an Frau Bundeskanzlerin Merkel gestartet, in der wir Frau Merkel als Mitglied der EURATOM-Kommission dazu auffordern, dass sie positiv auf die Kommission einwirkt, um zur Aufhebung des EURATOM Vertrages herbei zu führen.

Bitte unterstützen Sie zahlreich unsere Petition auf Change.org., bitte teilen Sie unsere Petition nach den Ihnen gegebenen Möglichkeiten; entweder via Mail, in den sozialen Netzwerken – Informieren Sie Ihre Familien, Freunde*Innen, damit wir und unsere Kinder in einer Zukunft ohne die Gefahren der Atomenergie leben können. Vielen Dank: https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-exit-euratom-vertrag-br-exit

Hier der Link zur Petition der Verbände CRIIRAD & Reaction en Chaine Humaine (RECH) an den franz. Präsidenten: http://abrogationeuratom.wesign.it/fr

Offizieller Start der Petition zur Aufhebung des Euratom-Vertrags der Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

PRESSEMITTEILUNG 18. Dez. 2018 – Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

Offizieller Start der Petition zur Aufhebung des Euratom-Vertrags der Bürgerinitiative Cattenom Non Merci

EXIT <> EURATOM VERTRAG <> (BR)EXIT

Frau Merkel, wir fordern die Aufhebung des Euratom-Vertrages. Mit dem EURATOM-Vertrag, der 1957 gegründet wurde, wurde die Europäische Atomgemeinschaft gegründet, um eine starke Atomindustrie in Europa zu entwickeln. Dieser Vertrag wird nun zunehmend angefochten, unter anderem auf Regierungsebene in Österreich, in Deutschland und kürzlich in Luxemburg.
Nichtregierungsorganisationen aus verschiedenen Mitgliedstaaten, wie z.B. die Verbände CRIIRAD und Reaction en Chaine Humaine (RECH) aus Frankreich sowie Wise Global 2000 und Freunde der Erde sowie der Verein Atomstopp – Atomkraftfrei leben! Linz, Östereich sowie wir, die Bi, Cattenom Non Merci haben sich zusammengeschlossen, um eine europäische Bewegung ins Leben zu rufen, die darauf abzielt, von ihren jeweiligen Regierungen die Aufhebung oder zumindest eine günstigere Version dieses Vertrags für die Bevölkerung zu erreichen.
Wir, die Bi Cattenom Non Merci starten heute am 18.12. 18 offiziell die Petition an Frau Bundeskanzlerin Merkel, in der wir Frau Merkel als Mitglied der EURATOM-Kommission dazu auffordern, dass sie positiv auf die Kommission einwirke, um zur Aufhebung des EURATOM Vertrages herbei zu führen.

Hier unser Petitionstext:. https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-exit-euratom-vertrag-br-exit?

Diese Debatte ist längst überfällig und umso wichtiger im Zusammenhang mit dem Austritt – dem sogenannten Brexit des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union – aber auch aus dem Euratom-Vertrag.

Bitte unterstützt zahlreich unsere Petition auf Change.org., bitte teilt unsere Petition via Mail,  in den sozialen Netzwerken – Informiert eure Familien, Freunde*Innen, setzt den Link zur Petition auf eure Internetseite, wenn ihr die Möglichkeit einer Internetseite habt, damit wir und unsere Kinder in einer Zukunft ohne die Gefahren der Atomenergie leben können. Vielen Dank.
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In Fankreich haben die Verbände CRIIRAD und Reaction en Chaine Humaine (RECH) zeitgleich mit der Mobilisierung der EURATOM Kampagne begonnen und am 13. Dezember 2018 eine Petition für die Aufhebung des Euratom-Vertrags am 13. Dezember 2018 an den franz. Präsidenten gestartet, zu der wir ebenso in Deutschland aufrufen, da unsere franz Freunde-Innen im Land der 58 Reaktoren unsere vollste Unterstützung benötigen. Vielen Dank für eure Unterstützung: http://abrogationeuratom.wesign.it/fr?

Deutsche Übersetzung der franz. Petition: Ute Schumpberger

Franz. Petition: Wir fordern die Aufhebung des Euratom-Vertrags
Ein außergewöhnliches politisches System beenden, das den Ausbau der erneuerbaren Energien behindert.

13. Dezember 2018

An den Präsidenten der Französischen Republik,
die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) wurde durch einen Vertrag 1957 gegründet und von den sechs Mitgliedsländern der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl ( EGKS) unterzeichnet. Die Aufgabe von Artikel 1 ist sehr klar: Förderung der Entwicklung der Nuklearindustrie in Europa.

Die EGKS wurde 2002 aufgelöst und in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen. Nach ihrer Gründung besteht der EURATOM-Vertrag jedoch weiterhin außerhalb der Europäischen Union. Die Aufrechterhaltung eines solchen Durchbruchs zugunsten der Kernenergie ist ebenso anachronistisch wie anormal.

Während EURATOM für die Entwicklung einer leistungsstarken Nuklearindustrie in Europa verantwortlich ist, werden durch diesen Vertrag die Schutzstandards gegen die Gefahren der Radioaktivität festgelegt. Der Interessenkonflikt geschieht zum Nachteil des Bevölkerungsschutzes.

EURATOM stellt auch ein großes Hindernis für die Entwicklung der erneuerbaren Energien dar: Durch die Inanspruchnahme erheblicher Finanzhilfen werden die notwendigen Investitionen für die Lösungen der Zukunft eingeschränkt, die die Bürger der Europäischen Union treffen und an die künftigen Generationen weiter gereicht wird.
Aus diesem Grund, bitten wir Sie, Herr Präsident, um ein Eingreifen als Mitglied der EURATOM-Kommission, damit dieses Gremium 2019 zusammen kommen kann, um sich auf die Beendigung des EURATOM Vertrages vorzubereiten.
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EN FRANCAIS: 

Le traité EURATOM, établi en 1957, a institué la Communauté Européenne de l’Energie Atomique chargée de développer des industries nucléaires puissantes en Europe.

Ce traité est aujourd’hui de plus en plus contesté y compris au niveau gouvernemental en Autriche, en Allemagne, et très récemment au Luxembourg.

Des ONG de différents états membre ont décidé de s’associer pour lancer un mouvement européen visant à obtenir de leurs gouvernements respectifs l’abrogation, ou a minima, une révision de ce traité défavorable aux populations.

Ce débat est d’autant plus d’actualité dans le contexte de la sortie du Royaume-Uni de l’Union Européenne – mais aussi du traité Euratom.

Les associations CRIIRAD et RECH portent cette mobilisation en France. Elles vous convient à une réunion d’information le jeudi 13 décembre 11h à la Mairie du 2ème arrondissement, de Paris.

Voir la Petition EURATOM …………….Mr le Président:  http://abrogationeuratom.wesign.it/fr

Petition: Gegen den Weiterbetrieb der Gefahrenmeiler #CatteNOm

 

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Nicht nur beim EU Stresstest erhielten die Anlagen #Cattenom die Note Mangelhaft, sondern auch in einem weiteren, vor Kurzem veröffentlichten sicherheitstechnischen Gutachten, dass erneut die Gefährlichkeit des AKW Cattenom enthüllt hat und mehrere mögliche schwerwiegende Risiken für Umwelt, Mensch und somit für die Bewohner*Innen der gesamten Saar-Lor-Lux-Region, aber auch der Hunsrück – und Eifelregion in erschreckender Deutlichkeit offen gelegt hat.

Laut dem sicherheitstechnischen Gutachtens entsprechen die Cattenom-Atom-Anlagen nicht den heutigen Sicherheitsstandards, können zudem nicht ausreichend nachgerüstet werden.

Ein Beispiel sind, dass bei Erdbeben notwendige spezielle Kühlsysteme und Feuerlöschsysteme nicht ausreichend geschützt, auch der Schutz gegen Auswirkungen von außen (u.a. Flugzeugabstürze, Angriffe) ungenügend ist.

Trotz der erschütternden Bewertung des sicherheitstechnischen Gutachtens will Frankreich die geplanten Laufzeiten der vier Cattenom Blöcke bis zum Jahr 2046 bzw. 2051 ausdehnen. Das hat auch zur Bedeutung, dass die Menschen in der Saar/Lor/Lux Großregion den Gau Risiken durch den Weiterbetrieb der Risikomeiler Cattenom noch weitere 33 Jahre massiv ausgesetzt werden.

Ungeachtet aller Kenntnisse haben die Landes-Regierungen des Saarlands sowie von Rheinland-Pfalz im April 2018 entschieden, NICHT gegen den Weiterbetrieb der Risikomeiler Cattenom zu klagen, weil der Nachweis der Gefährlichkeit „unverhältnismäßig hohe Kosten (zirka 80 Mill.Euro) verursachen würde, mehrere Jahre dauern und einen Erfolg der Klage nicht garantiert wäre“. Jedoch wären die Kosten, um juristisch gegen Cattenom vorzugehen, bei weitem nicht so hoch, wie dargestellt.

Zudem stehen die angeführten „unverhältnismäßig hohen Kosten“ einer Klage gegen den Weiterbetrieb der Cattenom-Anlagen im Widerspruch zum Weiterbetrieb der Cattenom-Anlagen, da durch den Weiterbetrieb mit massiven Auswirkungen auf Umwelt, Mensch und auf die Sicherheit der Menschen zu rechnen ist.

– Im Falle, dass das Horrorszenario eines GAUs im AKW Cattenom zur Realität wird, ist mit Millionen von betroffenen Bürger*Innen in den bereits angeführten Ländern zu rechnen, die zudem gesundheitliche Schäden und Folgeschäden, den Verlust von Heimat und Arbeitplätzen erleiden;

– zudem sind auch direkte Schäden an Infrastruktur und (landwirtschaftlichem) Bodenwert (Sachschäden) zu erwarten. Die Kosten aufgrund eines mangelnden grenzübergreifenden Katastrophenschutzes sind dabei nicht einmal berücksichtigt. Die finanziellen Schäden im Falle eines GAUs in den Cattenom Anlagen werden um einige Zehnerpotenzen höher-im mehrstelligen Milliardenbereich-angesiedelt sein; zudem wurden unzählige Kosten, die seit Jahren z.B. für die Messstationen sowie deren Auswertungen, für die Untersuchung & Auswertungen des Moselswasser, für die Lagerung der Jodtabletten, für die Katastrophenschutzübungen u.v.m. anfallen, bis heute nicht erfasst.

Wir, die Unterzeichner*Innen fordern Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes auf;

– Ihren selbstverständlichen Pflichten zum Schutz der Bevölkerung nachzukommen, sämtliche Rechte zur Umsetzung zu beanspruchen und umgehend alle notwendigen Schritte einzuleiten, um eine Klage gegen den Weiterbetrieb der Risikomeiler Cattenom (Lothringen) in die Wege zu leiten und durchzuführen; in diese Klage einzuschließen, dass die Macht des franz. Staatsrates nicht über eine gerichtliche Entscheidung hinaus gehen darf;
– in der Zwischenzeit schnellstmöglichst grenzübergreifende konkrete Verhandlungen mit Frankreich bzgl. der AKWs Cattenom und Fessenheim, mit Belgien bzgl. der AKWs Doel und Tihange, mit Tschechien bzgl.der AKWs Temelin sowie Dukovany aufzunehmen und voranzutreiben, um die sofortige Schließungen der angeführten AKWs zu erlangen;
– konkrete Verhandlungen zu führen und Konzepte zum Ausgleich der fehlenden Stromkapazitäten durch Erneuerbare Energien zwischen Deutschland und den hier angeführten Ländern auszuarbeiten. Falls notwendig muss den hier erwähnten Ländern technische Hilfen und finanzielle Anreize angeboten werden, um Erneuerbare Energien auszubauen, um somit zeitnah auf die Stromerzeugung durch Erneuerbare umsteigen zu können;
– ein sofortiges Ende der Belieferung mit Brenn-Elementen aus Lingen und angereichertem Uran aus Gronau durchzusetzen. Sowohl Tihange & Doel als auch Cattenom und Fessenheim werden mit Brennelementen aus Deutschland beliefert. Die Genehmigung dazu wurde Juli 2016 vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfS) erteilt. Dieses ist dem Bundesumweltministerium unterstellt. Während auf politischer Ebene die sofortige Abschaltung der hier angeführten AKWs eingefordert wird, erfolgt zugleich der Export der Brennelemente mit deutscher Regierungsgenehmigung. Der Brennelementexporte von Lingen nach Belgien sowie Frankreich kann sofort gestoppt werden;
– eine dringend notwendige Reform und Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten des 
EURATOM-Vertrages zu ergreifen sowie einzuleiten.

Mein Name ist Ute Schlumpberger, ich wohne nur 12km von den Gefahrenmeilern Cattenom (Lothringen, Saarland) entfernt. Als Gründerin, Vorsitzende & Sprecherin der Bürgerinitiative Cattenom Non Merci setze ich mich seit Jahren grenzüberschreitend dafür ein, dass das AKW Cattenom schnellstmöglich aus sicherheitsrelevanten Gründen unumkehrbar abgeschaltet wird.

Bitte unterstützen Sie die Petition auf Change.org., bitte teilen Sie diese Petition in den sozialen Netzwerken – Informieren Sie Ihre Familien, Freunde*Innen, damit unsere Rechte auf eine sinnvolle und möglicherweise hilfreiche Klage zur Schließung des AKWs Cattenoms realisiert und die eingeforderten Verhandlungen zu den angeführten AKWS politisch umgesetzt werden.

Weitere Infos hier